Neues Jahr, neues Glück:
Zusätzliche Körbe angeschafft
Wunderbare Körbe, als Special Order in den Farben des Freizeitzentrums Retz, haben wir uns neue Körbe aus der Discgolfschmiede Seper angeschafft. Nach anfänglichen Schwierigkeiten beim zusammenbasteln fangen sie recht gut. Nicht daß wir jetzt besser treffen würden, aber dennoch. Und sie glänzen auch so schön. Und mit diesen Körben haben wir großes vor: Ein Ausbau des Kurses auf 21 Pro-Bahnen ist derzeit im Gespräch, Details dazu gibt es bald.
Stockholm-Story
Skandal um Uppsala
Einer der größten Skandale in der Geschichte Schwedens dürfte durch eine Gruppe österreichischer Forscher aufgedeckt worden sein. Sucht man auf Wikipedia nach Uppsala (Viertgrößte Stadt Schwedens) findet man unter dem Punkt Sehenswürdigkeiten folgende Aufzählung:
„Uppsala hat eine Domkirche, ein Schloss hoch über der Stadt, die bekannte Universitätsbibliothek Carolina Rediviva, eine Universitätsaula und ein Universitätsmuseum.“
Zumindest eine dieser Sehenswürdigkeiten dürfte wohl pure Erfindung sein. Trotz langer intensiver Suche, Befragung von Einheimischen, Kartenstudien etc. konnte diese angebliche Sehenswürdigkeit nicht gefunden werden – es handelt sich um die ach so bekannte Universitätsbibliothek Carolina Rediviva. Forschungsleiter Toscani „Eine Frechheit“.
Gründe hierfür könnte es viele geben. Der Tourismus ist auch in Schweden ein entscheidender Faktor. Die Aussicht den Codex Argenteus, den die Bibliothek angeblich beherbergt, aus dem 5.-6. Jahrhundert, der zu den ältesten schriftlichen Zeugnissen in einer germanischen Sprache zählt, zu sehen, lockt jährlich tausende Touristen nach Uppsala. Da die enttäuschten Besucher nicht unverrichteter Dinge Uppsala verlassen wollen, werden die anderen, zweifelsfrei weniger attraktiven „Sehenswürdigkeiten“ besucht und die Enttäuschung mit einem Bier (0,33 Liter Leichtbier für umgerechnet fast 6 Euro) geschmälert. So kommt doch noch Geld in die Taschen der Uppsalaner. Auch die attraktiven Förderungen könnten Grund für diesen Skandal sein. So investierte die Regierung für Um- und Anbauten mehr als eine halbe Million (Kronen) – wohin dieses Geld floss wird wohl auch König Karl Gustav XVI interessieren.
Die Antwort auf diese Frage quälte Toscani über mehr als fünf Jahre- bis er beschloss mit einer neuen, schlagkräftigen Gruppe erneut nach Uppsala und Umgebung zu fahren um zu sehen wohin das Geld der Regierung floss. Bereits nach ersten Internetrecherchen entstand ein Verdacht, der sich vor Ort verhärtete. Hobbyforscher Hnizdo: „Erst konnten wir es nicht glauben, aber die Lösung war eigentlich offensichtlich. Bereits kurze 50 Autominuten nach Uppsala gab es einen beeindrucken Discgolf Parcour. Dieser sollte angeblich sogar noch beeindruckender als das österreichische Aushängeschild „Retz“ sein – ohne Förderungen der Regierung wohl nicht sehr wahrscheinlich.“ Also reiste die Gruppe nach Schweden um diesen Gerücht nachzugehen. Tatsächlich präsentierte sich kurzweilige Minuten (Während der Autofahrt bildeten sich die Forscher mit lokaler Lektüre weiter) nach Uppsala ein idyllisch gelegener Discgolfparcour. OB-Pflöcke wohin das Auge reichte, Wasserhindernisse, Inseln,… Sogar ein eigenes Fitnesscenter mittendrin beeindruckte die Österreichische Delegation. Auch den Praxistest bestand der Parcour mit Bavour – er brachte die Delegation zur Verzweiflung. Eine klare Sache – ohne Förderung durch die Regierung nicht zu machen.
Also gab es nur eine Möglichkeit: König Karl Gustav XVI muss „Poliz.eu“ Ehrenmitglied werden – vielleicht ergeben sich hier Möglichkeiten Retz noch attraktiver und damit zum europäischen Aushängeschild zu machen. Clemens Toscani: „So könnten wir den Dornenvorrat deutlich aufstocken, auch Gelsen und loses Geröll ließe sich mit einer Förderung locker verdoppeln. Außerdem wenn es andere Discgolfvereine gibt die einen „Präsidenten“ haben ist es nur würdig und Recht wenn die Polizeusten einen König haben.“ Schriftführer und Kassier Niederbacher arbeitet aktuell an einem Aufnahmeverfahren. Da es für die Polizeusten bisher nur ein Austrittsformular gibt wird dies aber leider noch etwas Zeit beanspruchen.
So könnte der Skandal in Uppsala noch etwas Gutes an sich haben und wir Österreicher mit gutem Vorbild voran gehen und gleich von Anfang an mit offenen Karten spielen:
„Denn beschissen wird nur wenn es um die Ehre geht – Poliz.eusten Ehrenwort“.
Das exclusivste Retzer Turnier 2012
POLIZ.EU Invitational kürt POLIZ.EUmeister

Wie schon letztes Jahr und vielleicht auch das Jahr zuvor traf sich Österreichs freidenkende Discgolf Elite zum Final Battle des Jahres 2011. Bewaffnet mit Scheiben und Glühwein wagte sich der komplette golfende Toscani-Clan (Babsi, Clemens und der noch amtierende Vereinsmeister Philipp), Helmut, Robsi, Andi, die neue EhrenPOLIZ.EUstin Magda und Überraschungsgast Bernd K. auf das um einige Bahnen erweiterte Schlachtfeld. Gegen Mittag waren wir alle vor Ort, stärkten uns kurz in der kantine mit Essen und natürlich Glühwein für die kalten, aber recht windstillen und sonnigen Bedingungen. In einem kompakten 8er-Flight ging es los. Geplant waren eigentlich 22 Bahnen, aber die rasch einbrechende Dunkelheit machte uns einen Strich durch die Rechnung, wir würden nach 19 Bahnen vorzeitig beenden müssen. Babsi hatte sich mit einem beeindruckenden 4er auf Bahn 1 wohl etwas verausgabt und brillierte dann mit einigen unterhaltenden Showeinlagen (zum Beispiel ein beinahe zweistelliger Score auf der kurzen Bahn 5 beim Clubhaus und 2rethrows auf Bahn 15). Helmut und Philipp begannen mit einem sportlichen 6er und liessen dann mit einem teils recht durchwachsenem Spiel bis zum Ende keine gute Einschätzung eines Zwischenstands zu. Letztendlich schlug Philipp Herrn Helmut dennoch um einige Punkte, konnte aber nicht an die Glanzleistung des letzten Jahres anschließen. Bernd K., Gewinner der Berndwertung, spielte mit wenigen Patzern, eine Fiasko auf Bahn 13 und einigen Birdies dennoch recht konstant, was ihm letztendlich mit +7 einen Punkt Vorsprung auf Clemens brachte, der damit schon zum dritten mal im heurigen jahr nur den 2. Platz nach Hause tragen durfte. Robsi spielte technisch ausgeklügelt, beend
ete die Runde nach 19 Bahnen zusammen mit Philipp mit +12. Magda spielte ein sicheres Spiel, obwohl sich ihr besonders auf Bahn 14 ein Dornenbusch recht hartnäckig ih ihre Flugbahn stellte und auf der abschließenden Bahn 17 ihr erster Wurf das OB zielsicher und ohne Umweg erreichte. Andi, von dem kein einziges mal "ich hasse dieses Spiel" zu hören war - dein Punsch in der Thermoskanne hatte wohl seine beruhigende Wirkung entfaltet, spielte sich unspektakulär auf Platz 5 vor Magda, Helmut und Babsi. Jakob wurde in Abwesenheit zum deutschen Poliz.eumeister gekürt, er hatte sich dafür auch mächtig angestrengt.
POLIZ.EUmeister der offenen Klasse wird Clemens. Philipp gewinnt in der Studentenklasse, Magda bei den EhrenPOLIZ.EUsten, Babsi bei den Damen U30, Helmut (noch) in der Schwergewichtsklasse, dort wird er nach jetzigem Trend nächstes Jahr wohl leider nicht mehr starten dürfen. Andi wird Wiener POLIZ.EUmeister, und Robsi siegt souverän in der asiatischen Klasse. Und Bernd K. siegt unangefochten in der Berndwertung.
Soetwas mußte natürlich gefeiert werden. Mit noch mehr Glühwein in der Kantine. Und einer Exkursion zum Heurigen...
Mehr Bilder von diesem einzigartigen Event gibt es in unserer Überwachung
Wir haben Nachwuchs
Black 12™ - The Review
Die Scorecard begrüßte die Teilnehmer des Black 12 Turniers mit der Frage: „why are you here“. Aber es mussten viel wichtigere Fragen beantwortet werden: Wer gewinnt den Retz Cup? Will man das eigentlich? Und ganz wichtig: Welcher Polizeust stand für die formschöne Siegerfigur als Modell zur Verfügung?
Back in Black: 22 wagemutige Discgolfer bespielten die härtesten Retzer Bahnen wo gibt. Das zweitschönste Discgolf Team Österreichs die H!Os war beim Black12 stark vertreten um von den Besten zu lernen. Den Kampf nehmen wir auf, um die Titel 2012: „Schlechtauffallendstes Team“, „lautester Teamgesang“, „schrägste Teamdressen“.
Aber auch wir waren wieder brilliant: TD Clemens kürte sich zum „Mr. Retz“, Robbsi wirkte dank neuer Rasur nicht mehr wie ein Mexikanischer Obdachloser – sondern wie ein Zuhälter, Andi&Babsi begleiteten in der ersten Runde H!O Niki über die Runde. Ohne Hilfe würde er wohl immer noch Kursbahnen studieren und nie mehr heim finden. Reizvoller Gedanke - aber einen H!O Geist in Retz? - lieber nein. Philipps erstes Turnier als Ehemann zeigte, dass Eheringe auf der Wurfhand keine Auswirkungen auf die Flugeigenschaften der Scheibe haben. Und Helmuth war nicht nur durch sein modisches Erscheinungsbild eine richtige Augenweide sondern auch durch seinen 20 cm Wurf, der mindestens 3 Maulwürfen das Leben kostete. Außerdem sollen Augenzeugen immer noch an einem kräftigen Bauchmuskelkater leiden
Sieger gab es viele, aber die wenigsten Würfe benötigte Bernd Kolmanz bei seinem Premierensieg – Herzliche Gratulation! Und bei den Damen war es Susanne Giendl.
Der schönste Moment war jedoch die offizielle Bekanntgabe, dass Magda Kiss nun aufgrund ihrer besonderen Verdienste zum Ehren Polizeusten auf Lebenszeit gekürt wurde. Fluch oder Segen? Das offizielle Teamtrikot wird ihr demnächst überreicht werden und ein Termin für die Vereinstätowierung wird auch schon gesucht. Magda muss sich nur noch überlegen welche Stelle sie gerne künstlerisch bereichern möchte.
So sollte Discgolf sein
Schweizer Präzision in entspanntem italienischen Ambiente
Noch ein paar letzte Sonnenstrahlen und nocheinmal kurzes Hosen Wetter in toscanischer Ruhe eines Golfplatzes klingt nicht nur spannend, sondern ist es auch und zieht jedes Jahr Golfer aus aller Herren Länder nach Montecatini Terme. Schöner Kurs, dank der schweizer Organisation hinter dem chaotischen italoamerikanischen Schokoladen-TD auch gut organisiert, der Gesamteindruck bleibt positiv. Und das auch für die POLIZ.EU. Platz 3 für Babsi bei AmWomen, Platz 4 bei den Herren für Clemens in der wichtigsten, heiß umkämpften Klasse AM1 (siehe auch das Photo vom Finale mit den 3 Erstplatzierten).
Dennoch: 15 min Fußweg vom Parkplatz zum Tournament Center und ein 40 minütig zu spätes Eintreffen des italienischen Organisationskommittes beim Playersdinner ist dann doch etwas merkwürdig. Aber Kurs und Wetter haben das starke österreichische Team (Wender 5., Seper 4., Brunner 4. in ihren Klassen) wohl allemal entschädigt.
11 Poliz.eustInnen unter den ersten 10
Die bangen Monate des Wartens sind vorbei.
Der Retzcup (tm) 2011 hat ein Ende und somit auch ein Ergebnis.
weitere Informationen zu dieser einmaligen Eventreihe werden zu gegebener Zeit an den üblichen Orten bekanntgegeben.
--> Finale Resultate des Retzcup 2011 hier zum Download <--
Darauf haben wir alle schon gewartet
Zwischenstand des Retzcups ist online
Endlich hat sich das POLIZ.Eu-Team zum Zwischenstand des Retzcups geäußert.
Bei den Herren führt nach 3 von 5 möglichen Turnieren Wender vor Toscani vor Kolmanz, bei den Damen sieht es ganz anders aus. Der Zwischenstand mit hoffentlich allen Spielern gibt es unter diesem Link zu finden:
--> Link zu pdf <<--
Auf den Sieger wartet ein wunderbarer phallusförmiger Pokal. Viel Glück!
Wichtigstes Event des Jahres
BLACK 12 in Retz, die Antwort auf eine nie gestellte Frage
Im befremdlich bizarren Novemberwetter lädt der Publikumsliebling POLIZ.EU zum lang gefürchteten BLACK 12 Turnier das mit 60% in der Rangliste zählt und mit vermutlich 120% im Retz Cup. Zur Erinnerung: Wer heuer bei den Retzer Turnieren fleißig mitgespielt hat wird im separaten Retzcup Ranking, das unser teameigener Robsi verwaltet, gewertet. Die BLACK 12 ist die letzte Möglichkeit für den Retzcup nochmal ordentlich Punkte zu sammeln um die Chance auf eine Einladung zum POLIZ.EU Invitational am 18.12. zu erhalten. Dort spielen wir POLIZ.EUsten um unseren Vereinsmeister (2010 gewann Philipp T. aus K.). Und, zusammen mit denjenigen, die punktetechnisch noch siegen können, um den Sieg im Retztcup. Die Bahnen sind länger, schwerer und deutlich knackiger als die des regulären Turnierkurses. Es wird ein schöner Saisonvorabschluss. Das ist ganz sicher. Anmeldung über den Tournamentmanager unter diesem Link:
Dafür sind wir 900 km gefahren?
Scheisswetter bei der Bern Open
Als einzige österreichische Vertreter beim Swisstour Finale am Berner Gurten haben Barbie und Porno-Ken sich den weiten Weg ins Land der vielen Sprachen durchgekämpft. Und dann die herbe Enttäuschung. Scheisswetter. Temperaturen unter 10 Grad (vermutlich Celsius) und von leicht bedeckt bis starker Regen war eigentlich alles vertreten was das Discgolferherz wettertechnisch nicht höher schlagen lässt. Dennoch konnten der schöne Parcours und vor allem TD Tinus Freundlichkeit die unangenehmen Faktoren gut kompensieren. Spielerisch ein sehr anspruchsvoller Kurs mit teilweise echt guten Gegnern. Und sehr viele Liebe im Detail, von den Coursemaps bis hin zur Verpflegung und den riesigen Berner Golfschirmen. Bemerkenswerte Beobachtung: Von der Organisation sind uns die Schweizer weit überlegen. Wie beim Uhrenbauen.
Und: Die spielen tatsächlich in unterschiedlichen Kategorien. Und wer in einer Altersgruppe drinsteckt zählt woanders nicht mit. Faszinierend. Seis drum: Ein nettes Wochenende wars allemal, obwohl wir über 2 Liter Öl in den bei Porsche entwickelten Motor nachfüllen mußten. Deutsche Qualität ist auch nicht mehr was sie mal war. Selbst in einem Volvo.
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- Das Poliz.eu Team


